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Up to date -Neuheiten von der „IMM“ in Köln

Auch wenn Köln nicht Mailand ist, tragbare Möbel gab es allemal auf dem rheinischen Markt des schönen Wohnens. Eine Woche lang präsentierte sich die Branche auf der ersten „Inter­nationalen Möbel­messe“ des Jahres. Wir haben Ihnen die High­lights mitgebracht.

Gamourös Auch wenn Köln nicht Mailand ist, tragbare Möbel gab es allemal auf dem rheinischen Markt des schönen Wohnens. Eine Woche lang präsentierte sich die Branche auf der ersten „Internationalen Möbelmesse“ des Jahres. Wir haben Ihnen die Highlights mitgebracht.

Klassisch Der Trend, das Alte zu bewahren, spiegelt sich in der Belebung des Vergangenen wider: Die 60er, 70er und 80er auferstehen noch einmal im Design. Die gekürte Serie „6910“ von Professor Horst Brüning ist nur eines der Beispiele für das neue Leben der Klassiker. Auf der „IMM“ präsentierten sich einige dieser zeitlosen und vorbildlichen Möbel. So auch der erfolgreichste Stuhl der Firma Casala aus den 70ern. Nach Köln brachten die Niederländer zum Schwinger einen passenden Tisch mit.

Apropos Schwinger: Die moderne Interpretation des klassischen Schaukelstuhls kommt aus Dänemark. „Stingray“ erinnert an eine Muschel, die dem Sitzenden Schutz bietet. Von Fredericia Furniture

Natürlich Grüner Lifestyle erobert die Märkte. Beim dänischen Möbelhersteller Montana der Acryllack durch Wasserlack ersetzt. Wer sich dadurch mit Zertifikaten und Engeln schmücken kann, wird gemeinhin als „ethisch korrekt“ angesehen – und ebenso die Konsumenten. Welcher Baustoff würde da wohl besser ins Bild passen als Holz? So entdecken auch große Designer wie Peter Maly das Tischlerhandwerk für sich: Seine Entwürfe für das asiatische Möbelunternehmen Conde House verbinden Holzbautradition aus Japan mit reduziertem Bauhaus-Design.

Erfinderisch Sind sie Lehrlinge oder Inspiration? Junge Talente der Designszene zeigen mit mutigen Ideen, dass man sie nur machen lassen muss. Drei Beispiele: Der Puzzle-Perser von Katrin Sonnleitner besteht aus immer gleichen Formen in 70 Farben, die man sich nach Gusto zusammenlegen kann (oben links). Philipp Scholz hat mithilfe des Computers einen Schmetterling in ein abstraktes Relief auf Porzellan im 3-D-Format abgebildet. Wie aus vermeintlichen Abfällen Möbel werden können, beweist das Schwein „Piggy“. Es ist Hocker, Spielzeug und Stromverteiler in einem. Von Zweitsinn

Aufgetischt Soziales Networking ersetzt mittlerweile heiße Clubnächte am Wochenende, behaupten Trendexperten. Logisch, dass heimische Tische den Bartheken ernsthafte Konkurrenz bereiten. Als Wohnungs- und Lebensmittelpunkt mutieren sie zu den neuen Kommunikationsinseln. Dementsprechend viel Mühe geben sich die Designer bei ihren Modellen und entwerfen Tische, an denen man nicht ohne hinzusehen vorbeigehen kann. Tisch von EMU

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