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Heiße Öfen

Nur warm ist für eine Heizung mittlerweile zu wenig. Sie soll effizient, zuverlässig, kosten-günstig, umweltfreundlich und komfortabel sein. Kurzum: ein wahres Multitalent. Auf welche Energie man bei dem „heißen Ofen” setzt, ist letztlich Überzeugungssache. Argumente für Pellets, Gas, Öl und Co. liefert aber sicherlich eine entsprechend gut gerüstete Technik.

innovative Technik von Wärmepumpen, interessant für Niedrigenergiehäuser

innovative Technik von Wärmepumpen, interessant für Niedrigenergiehäuser

Um in die engere Wahl des heißesten Ofens zu kommen, muss eine Heizung der Konkurrenz schon einen Schritt voraus sein. Das Unternehmen August Brötje hat seine Technik-Nase recht häufig vorne. Davon zeugen zahlreiche Patente und Innovationen des Firmengründers als auch die Noten der Warentester zum Beispiel für das Gas-Brennwertgerät „EcoCondens BBS“. Dieser erhielt bei einer Untersuchung von elf Geräten das Gesamturteil „gut“. Grund: Der Normnutzungsgrad von 109 Prozent und der extreme Modulationsbereich als Garant für sparsame Nutzung wurde in höchsten Tönen gelobt. Apropos sparsam: Das ist auch der Stromverbrauch des Geräts. Er wird mit einer Permanentmagnet-Pumpe so gering wie möglich gehalten. Auch dafür gab es Lob von den Warentestern.

Ganz anders als gewohnt heizt man mit der Wärmepumpe „SensoTherme BSW“. Sie funktioniert im Grunde wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt: Wo der Kühlschrank den Lebensmitteln Wärme entzieht, die er über die Lamellen an der Rückseite abgibt, nutzt die Wärmepumpe stattdessen die Umgebungswärme. Auf ein höheres Temperaturniveau gebracht, wird diese zur Beheizug eingesetzt. Die Wärmepumpe von Brötje versucht, diese Funktionsweise zu perfektionieren. So überzeugt die „SensoTherm“ mit einem COP-Wert von bis zu 6,1. Der Wert besagt, dass mit einem Kilowatt elektrischer Energie bis zu 6,1 Kilowatt Wärmeenergie erzeugt werden.

Die „SensoTherm BSW“ gibt es mit Leistungsgrößen von 6 bis 21 Kilowatt. Sie erfüllt damit alle Voraussetzung für den Einbau in moderne Niedrigenergiehäuser als auch für effiziente Heizungssanierungen.

Der Pelletskessel von Brötje will dem in nichts nachstehen. Seine Öko-Qualitäten: Der Herrstellungsaufwand für die verwendeten Pellets – aus Hobel- oder Sägespäne hergestellt, unter Druck verdichtet und in kleine Rollen gepresst – ist unvergleichlich günstiger als das Fördern von Gas oder Rohöl. Außerdem wird der Rohstoff aus einheimischen Gefilden mit geringer CO2-Ausscheidung verbrannt. Unterstützt von der Heiztechnik „NovoPellet SPK“, hat das Gerät einen 95-prozentigen Wirkungsgrad. Dass man Pellets wie früher Kohle ständig per Hand in den Ofen nachschieben muss, ist ein Gerücht. Eine Spirale transportiert die Pellets vom Lager automatisch in den Kessel. Die Zündung des Geräts wird ebenso gesteuert wie die Entaschung und die Reinigung von Wärmetauscher und Brenner.

Um mit solchen Alternativen konkurrieren zu können, ist eine hohe Energieausnutzung für Öl-Brennwertkessel ein Muss. Das Argument des „NovoConedens SOB“: Er bringt es auf 103 Prozent. Das bodenbetriebene Gerät verfügt über einen zweistufigen Blaubrenner, der sich optimal an die benötigte Wärmeleistung anpasst. Er kann sowohl raumluftabhängig als auch -unabhängig betrieben werden. Zwei Stufen für bedarfsgerechtes Heizen garantieren eine saubere und sparsame Leistung.

Fotos: Brötje-Heizung

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